Jumper Unterwegs Vanlife

Mit dem Jumper unterwegs! Freiburg – Bodensee – Südtirol

reschenpass

Einfach mal weg ! Da der Sommer in Deutschland wettertechnisch ein Fiasko war und wir, bis auf den Trip nach Dangast, nur für Minitrips unterwegs waren, sind wir in den Herbstferien mit dem Jumper zum Camping Richtung Südtirol aufgebrochen. Einfach mal treiben lassen und die Reise nach der Wetterapp ausrichten.

Unsere erste Station war Freiburg. Eine Nacht bei Freunden – natürlich vor dem Haus – natürlich im Jumper. Mit den Fahrrädern in die Stadtmitte zu radeln war eins meiner persönlichen Highlights. Freiburgs ausgebaute Rad-Vorrang-Routen FR-1 und FR-2 mit jeweils einer Streckenlänge von 10 und 4 km sind ein Träumchen. Da die Strecken mit Piktogrammen kenntlich gemacht sind, hätten wir auch ohne ortskundige Begleitung den Weg in die Stadt finden können -wollten wir aber natürlich nicht 😉

Nach einer kleinen Sightseeingtour landeten wir im Kastaniengarten, einem Biergarten hoch oben auf dem Schlossberg. Leckeres Fassbier und ein toller Sonnenuntergang über der Freiburger Altstadt ist die Belohnung für den kurzen aber steilen Aufstieg.

Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Bodensee. Weil uns die Gebühren für die am Wasser gelegenen Campingplätze zu hochen waren und überfüllte Plätze ein Greuel für uns sind, campierten wir dann auf dem Obsthof Moll in Deggenhausertal. Mitten zwischen Zwergponys und Apfelbäumen bei super netten Gastgebern – Melli und Patrick. Landstrom war vorhanden, so dass wir unseren Keramik Heizlüfter (*Amazon Partnerlink) anschmeißen könnten (denn die Standheizung läuft immer noch nicht). Im liebevoll eingerichteten Bio-Hofladen shoppten wir noch Apfelsaft, Apfelchips und Apfel-Minze Marmelade. Die Übernachtung kostete faire 16,50€. Sehr zu empfehlen für autarke Camper auf der Durchreise.

Auf der Fährte der höheren Temperaturen ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Südtirol. Der Arlberg-Pass brachte uns tatsächlich den ersten Schnee, aber den mussten wir ja zum Glück nur passieren.

Unser Tagesziel war den Reschenpass passiert zu haben und auf dem Stellplatz Zum See in St. Valentin am Haider See zu übernachten. Die Temperaturen auf 1.400 Metern waren erfrischend, aber die Sonne schien und wärmte ein wenig. Beeindruckend der sechs Kilometer lange Reschensee, der 1950 die Stadt Graun im Vinschgau flutete und deren Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert aus dem Wasser ragt.

Der Campingplatz liegt direkt über dem Haider See und ist terrassenförmig angelegt. Die sanitären Anlagen sind ein Geschenk: neu – warm – sauber. Vor allem bei unserem Stop auf dem Heimweg waren Waschmaschine und Trockner ein Träumchen (passt ja nicht soooo viel Kleidung in den kleinen Jumper). Empfehlenswert sind die leckeren ausgefallenen Pizzen bei Pizzeria Katrins im Dorf.

In Naturns und Umgebung stießen wir auf komplett überfüllte Ortschaften und Campingplätze. Die Touristen Information gab uns die Adresse der einzigen Übernachtungsmöglichkeit – auf dem Kundenparkplatz der Pension Nadine. Ohne Strom und Wasser – zum Schnäppchenpreis von 20€ für die Nacht – wofür noch einmal genau?

Und dann endlich T-Shirt-Wetter. Unser Aufenthalt auf dem Campingplatz St. Josef am Kalterer See war für zwei Nächte angedacht. Wir hätten dann die Pazelle wechseln müssen und überlegten dann doch lieber noch Meran zu besichtigen. Auch da wurde es wieder schwierig, weil auch da wieder ortsnahe Plätze überfüllt und überteuert waren. Die fantastische Gegend für Wanderungen und Biken gepaart mit sommerlichen Temperaturen ließ uns die Parzelle wechseln und weitere drei Tage bleiben. Lerneffekt für uns: In den Herbstferien Camping in Südtirol mit dem Jumper muss geplant sein und lässt leider wenig Platz für Spontanität.

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